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Reisebericht Südafrika Teil 2

Nun war es Zeit die Rückfahrt anzutreten. Zunächst nahmen wir den gleichen Weg, da wir unbedingt noch nach Plettenberg Bay wollten. Nektarvogel Buteo rufuscens Charadric tricollaris Orange breasted sunbird

Plettenberg Bay

Der kleine Ort ist ebenfalls ein beliebtes Ferienziel. Man findet weite, relativ unberührte Strände, Lagunen und Sumpflandschaften. Das nahe gelegene Robberg Nature Reserve lohnt einen Besuch. Es erstreckt sich auf einer Halbinsel und bietet Möglichkeiten für Wanderungen. Am Ende befindet sich Cape Seal, wo man, wie der Name schon sagt, auf Seelöwen trifft. In der großen Bucht halten sich ebenfalls häufig Wale auf.
Unser nächstes Reiseziel war der historische Ort Montagu in der Kleinen Karoo. Viele alte Gebäude kann man noch in der Long Street besichtigen. Eine Hauptattraktion sind die Avalon Springs, heiße Quellen. Man kann sie bei einem Tagesbesuch nutzen, aber es gibt auch die Möglichkeit hier zu übernachten.
Die Stadt liegt an der Route 62, die touristisch als längste Weinstraße vermarktet wird. Die Straße war vor dem Bau der N2 die Hauptverbindung zwischen Kapstadt und Port Elizabeth. Sie wird heute touristisch als längste Weinstraße vermarktet. Sie verläuft durch die Halbwüste der Kleinen Karoo, durch absolut beeindruckende Landschaften. Sie führt häufig über grandiose Bergpässe, das rot-weiße Gestein leuchtet in der Sonne. Eine wunderbare landschaftliche Abwechslung. Auch die Weiterfahrt über Ashton ist ein Genuss. Jetzt im Frühling blühen Kakteen und Aloes, die hier auf den Felsen wachsen. Bärenpaviane überwachen die Straße.
Dann wird die Landschaft lieblicher, die Berge rücken in die Ferne und man fährt durch landschaftlich genutztes Gebiet, vorbei an vielen Obstplantagen, Durch die Frühlingsblüte ist es dennoch wunderschön, da die Hügel in weiß, rosa, gelb und blau leuchten. Informationen zur Route 62
Dann wird die Landschaft lieblicher, die Berge rücken in die Ferne und man fährt durch landschaftlich genutztes Gebiet, vorbei an vielen Obstplantagen, Durch die Frühlingsblüte ist es dennoch wunderschön, da die Hügel in weiß, rosa, gelb und blau leuchten.

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West Coast Nationalpark

Er erstreckt sich von Yzerfontain bis kurz vor Langebaan. Das Wasser ist türkis bis azurblau. Die Küste ist an vielen Stellen felsig, aber auch Strände findet man hier. Der Park und seine Inseln gehören zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten der Welt. Im südafrikanischen Frühling ist das sogenannte "Sandveld" mit einem Blütenteppich überzogen. Besonders lohnenswert ist dann eine Fahrt zum Postberg-Reserve, einem privaten Teil des Parks. Zur Frühlingsblüte sind die Tore geöffnet. Man kann den Park auf einer 40 km langen, holprigen Piste durchfahren.
Der Ort Langebaan liegt an der R27, an der Langebaan-Lagune. Es gibt viele B&B´s und etliche Restaurants.
Lohnenswertes Ausflugsziel ist neben dem West Coast Nationalpark das Bird Island Nature Reserve. Hier kann man in der richtigen Jahreszeit eine große Tölpelkolonie besuchen.








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Kap der guten Hoffnung - Cape of Hope Nature Reserve

Dies war die letzte Station unserer Rundreise. Von Langebaan, an Kapstadt vorbei, über Hout Bay, wollten wir den Chapman´s Peak Drive befahren. Es handelt sich um eine spektakuläre, kurvenreiche Strecke entlang der Küste. Doch die Straße war, wie so oft, mal wieder gesperrt. So wechselten wir auf die Ostseite der Kap-Halbinsel und landeten in Simons Town, wo wir auch übernachteten. Simons Town ist bekannt durch die Pinguinkolonie am Boulders Beach. Im Gegensatz zu Betty´s Bay geht es aber hier nicht gerade beschaulich zu. Schon bei der Ankunft an dem riesigen Parkplatz, wo sich viele Reisebusse einfinden, merkt man, dass hier sehr viel mehr Rummel herrscht. Auch die Unterkünfte sind nicht gerade preiswert hier. Wir ziehen Betty´s Bay jedenfalls vor.
Das Cape of Hope Nature Reserve schließt die ganze Südspitze der Kaphalbinsel ein. Die Hauptstrecke endet an Cape Point, 13 km hinter dem Parkeingang. Dort befindet sich ein Leuchtturm, den man besichtigen kann und man findet einen Shop und ein Restaurant. Unten, auf Meereshöhe liegt das Kap der guten Hoffnung. Es handelt sich um den südwestlichsten Punkt Südafrikas. Von der Hauptstrecke zweigen weitere Fahrstraßen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, bzw. Aussichtspunkten ab. Abgesehen von der spektakulären Landschaft ist die Gegend besonders wegen der endemischen Flora sehenswert. Es handelt sich um den Fynbos (übersetzt: feiner Busch), hauptsächlich bestehend aus Proteen und Erika-Gewächsen. Die Pflanzen sind meist feinblättrig. Dies vermindert die Verdunstung und befähigt sie in unwirtlicher und trockener Umgebung zu überleben. Etliche Pflanzen sind bei uns als Balkonpflanzen bekannt. Im Park leben Buntböcke, Antilopen, Reptilien und ca. 250 Vogelarten.

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