
Reisen
Die Insel ist ein Juwel
für Naturfreunde. Ihre Länge beträgt knapp
150 km und sie ist 60 km breit. Zwar wird sie auch landwirtschaftlich
genutzt, doch es gibt eine Vielzahl an Naturschutzgebieten. Nur wenige
Einwohner leben in kleinen Ortschaften, die hauptsächlich im
Osten der Insel liegen. Hauptort der Insel ist Kingscote, ein weiterer,
etwas größerer Ort ist Penneshaw. Dort findet man
auch die meisten Unterkünfte in unterschiedlichen Kategorien.
Wir wohnten in einem Motel in dem kleinen Ort American River, direkt an
der Pelican Lagoon.
Viele Besucher kommen nur zu
einem Tagesausflug oder übernachten einmal auf der Insel. Wir
verbrachten allerdings einige Tage dort, entdeckten immer wieder Neues
und fanden es sehr lohnenswert. Abseits der einzigen Hauptstrasse waren
wir meist völlig alleine und genossen die absolute Ruhe.
Nur wenige Straßen sind geteert, so die Hauptstrecke zwischen Penneshaw, wo die Fähre anlegt, in Richtung Seal Bay und Parndana. Die meisten Nebenstrecken sind allerdings in gutem Zustand und problemlos zu befahren. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es allerdings nicht, so dass man auf ein Auto angewiesen ist oder man nimmt an organisierten Bustouren teil, die auf der Insel angeboten werden.
Auf Kangaroo Island leben unter anderem viele Koalas, das Tammar Wallaby, Seelöwen und Neuseeländische Seehunde. Pinguine leben an den Stränden der Ostküste und man kann sie z.Bsp. in Kingscote oder in American River sehen. Sie spazierten am Strand direkt vor unserem Motel herum und warteten dort am Morgen an der Eingangstür auf Futter.
Viele Tiere sind nachtaktiv. Bei nächtlichen Spaziergängen durch American River sahen wir Eulen und konnten die Wallabys vor unserem Motel am Straßenrand beobachten.
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