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Australien: Reisebericht Teil 1

Allgemeines

Da wir es vorziehen unabhängig und ohne festen Zeitplan zu reisen, mieteten wir einen Wagen. In Sydney und in anderen größeren Städten findet man zahlreiche nationale und internationale Autovermietungen.
Auch die Unterkünfte suchten wir uns spontan am Abend. Reist man nicht gerade in der australischen Ferienzeit, dann ist dies in Australien völlig problemlos. Man findet überall Unterkünfte in unterschiedlichen Preiskategorien.
Hilfreich ist es die "Visitor Information Centre", die man im ganzen Land in jedem größeren Ort findet, aufzusuchen. Dort erhält man kostenloses Kartenmaterial, Unterkunftsverzeichnisse, Infos über Nationalparks und vieles mehr.
Natürlich findet man auch im Internet eine riesige Auswahl an informativen Seiten. Einige weiterführende Links habe ich in der Linkliste aufgeführt.
Wir haben dieses Mal mit Ausnahme von Sydney die größeren Städte gemieden, da es bereits unsere dritte Australienreise war. Uns zog es mehr in die herrliche Natur. Das Land bietet viele verschiedene Landschaften und Vegetationstypen mit einer Fülle endemischer Pflanzen und Tiere.
Bekannt ist Australien natürlich für seine Beuteltiere wie die Riesenkänguruhs und die Koalas. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Vogelarten, von denen die Kakadus wohl am bekanntesten sind. Aber auch die Amphibien- und Reptilienwelt ist sehr artenreich. Ebenso gibt es unzählige Spinnen- und Insektenarten.


Reisestationen Link zu Google Maps
Reisestationen


Koala klein

Kakadu
Possum




Sydney

In der pulsierenden Stadt mit sehr viel Flair gibt es viel zu entdecken und man bräuchte etliche Tage dafür. Besonders sehenswert sind natürlich die Sydney Opera, die Harbour Bridge und das Viertel The Rocks. Auch der modernisierte Hafenbereich Darling Harbour mit vielen Restaurants, Souvenierläden usw. lohnen einen Besuch. Ruhe findet man in den Royal Botanic Gardens und den Chinese Gardens mitten in der Stadt. Ebenso lohnenswert ist ein Besuch des Sydney Aquariums in Darling Harbour und des Taronga Zoos, den man problemlos vom Circular Quay mit der Fähre erreicht, um die Tierwelt Australiens kennen zu lernen.










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Von Sydney bis Eden

Auf dem Princess Highway gelangt man schnell an die Küste südlich von Sydney. Allerdings kommt man erst ab Wollongong aus den sehr dicht besiedelten Gebieten heraus. Die Straße führt dann durch landschaftlich genutztes Gebiet, aber auch durch Wälder und man kommt an einigen Nationalparks vorbei, die einen Abstecher lohnen. Einen Aufenthalt wert ist die Jervis Bay, in der man mit etwas Glück Delfine sehen kann.
Batemans Bay

Der beschauliche Ferienort liegt ca. 280 km südlich von Sydney an der Mündung des Clyde River. Hier gibt es noch ein Mangrovengebiet und z.Bsp. den Round Hill Lookout im Mogo State Forest. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf die Bay. Zwischen Batemans Bay und Eden ist die Gegend bei Narooma mit vielen Sumpflandschaften besonders schön
Eden
Der Ort liegt an der Twofold Bay an der Saphire Coast. Früher gab es hier eine Walfangstation, was man noch heute in einem Museum besichtigen kann. In der entsprechenden Jahreszeit kann man Whale-Watching-Touren unternehmen.Eden ist von einigen Nationalparks umgeben. Der Ben Boyd National Park liegt im Norden und Süden der Stadt. Der Park beeindruckt mit seiner rauhen, farbigen Küstenlinie. Der Ben Boyd Tower liegt am Red Point in der südlichen Twofold Bay.


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Von Lakes Entrance über Foster zum Wilsons Promontory Nationalpark

Lakes Entrance
Der Ort liegt in den East Gippslands und gehört zu Victoria. Der Ferienort liegt an einem See, der zum Meer hin geöffnet ist. Hier findet man auch den 90 Mile Beach, ein guter Platz um Vögel zu beobachten und den Gippsland Lakes Coastal Park. Den westlichen Teil des Parks kann man über eine Straße erreichen.Der Highway nach Foster führt zunächst an dem Ort Sale vorbei. Dort gibt es für Naturliebhaber an einem See einen kleinen Boardwalk. Zur Weiterfahrt bietet sich die Coastal Road nach Foster an, die weniger stark befahren ist als die Straßen zuvor.
Foster
Der kleine Ort liegt im Inland, etwa 170 km von Melbourne entfernt. Von hier aus sind es ca. 20 km zur Küste. Wir nahmen ihn als Ausgangspunkt für den Wilsons Promontory National Park.
Wilsons Promontory National Park
Dieser Park, kurz "The Prom" genannt, ist ein absolutes Highlight. Er bietet 130 km Küstenlinie, Berge, Sumpflandschaften und Wälder mit Riesenheide und eine beeindruckenden Fauna. Hier kann man häufig Emus, Wombats, Känguruhs und viele Vögel beobachten. Es gibt zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Länge. Einige nennenswerte Punkte im Park sind der Squeaky Beach, der Lookout am Telegraph Saddle und der Mt. Oberon
In Tidal River kann man zutrauliche Rosellas erleben. Die Vögel lassen sich gerne auch mal auf dem Kopf nieder.
Hier gibt es auch einige Cabins, Flats und Campingplätze, sowie einen kleinen Kiosk. Will man hier übernachten, so sollte man sich vorher erkundigen, denn der Park gehört zu den beliebtesten in Australien.
http://www.visitpromcountry.com.au: Informationen zum Park

Straßenschilder sehen in Australien etwas anders aus


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Etwa 100 km weiter erreicht man Phillip Island mit dem Hauptort Cowes. Hier kann man sich die Pinguin-Parade ansehen, die allerdings touristisch sehr vermarktet ist. Von relativ weit entfernten Plätzen aus kann man beobachten wie die Tiere abends an den Strand zurück kehren. Uns zog es weiter.

Über die Great Ocean Road nach Victor Harbor

Great Ocean Road
Sie beginnt bei Torquay, das sich selbst als Australiens Surf-Hauptstadt bezeichnet. Die Straße führt in vielen Kurven an der Küste entlang und zählt zu den eindruckvollsten Strecken in Australien. Zwischen Apollo Bay und Port Campbell liegen die meisten Aussichtspunkte. Bei Lorne hat man vom Teddy Lookout einen herrlichen Blick. Die Steilküste ist an vielen Stellen von Wellen zerklüftet und bietet bizarre Felsformationen.
Apollo Bay
Der pittoreske kleine Ferienort ist etwas ruhiger als Torquay und bietet sich als Ausgangspunkt für einen Besuch des Cape Ottway Nationalparks an. Dieser erstreckt sich auf dem gleichnamigen Kap südwestlich von Apollo Bay und bietet viele Möglichkeiten für Wanderungen in einer wilden Küstenlandschaft mit subtropischem Regenwald. Hier findet man Koalas, Possums und Känguruhs.
Hinter Apollo Bay verläßt die Great Ocean Road für etliche Kilometer die Küste. Erst ab Princetown führt sie dann wieder kontinuierlich am Meer entlang. Nun erreicht man den wohl spektakulärsten Teil der Strecke, nämlich den Port Campbell Nationalpark.
Der Port Campbell Nationalpark
Der Park erstreckt sich westlich und östlich des kleinen Städtchens Port Campell. Hier findet man die bekanntesten bizarren Kalksteinformationen wie die 12 Apostel, dem Wahrzeichen der Great Ocean Road, die London Arch, Loch Ard Gorge und die Gibson Steps. An der Straße gibt es immer wieder Haltebuchten, bzw. kurze Abzweigungen, von denen man die einzelnen Sehenswürdigkeiten in Ruhe genießen kann. Über die Gibson Steps, die allerdings ziemlich steil und oft sehr rutschig sind, kann man in der Nähe der Twelve Apostels an den Strand gelangen.
Der Küste vorgelagert ist der Marine National Park.
Auf der Weiterfahrt lässt sich ein Abstecher in die Grampians unternehmen, einem ebenfalls sehr bekannten Schutzgebiet. In der Bergwelt lassen sich ebenfalls Känguruhs, Wombats und Koalas entdecken.
Mt. Gambier
liegt bereits im Bundesstaat South Australia. Die Umgebung wird hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Wir nutzten den Ort zur Übernachtung.
Über eine ruhige Alternativroute vorbei am Lake Mc Intire gelangt man schließlich zum Coorong Nationalpark.
Coorong Nationalpark
Er führt von der Mündung des Murray River bis nach Kingston. Dazu gehört eine Reihe schmaler Salzlagunen, hinter Dünen, der Younghusband Peninsula, gelegen. Das Gebiet gehört zu den wichtigsten Vogelreservaten Australiens.Der Nationalpark ist nur mit Allradwagen befahrbar oder man bucht eine Tour mit einem Boot (Sirit of the Discovery Cruise) und besichtigt den Park vom Wasser aus.
Fleurieu-Peninsula
Sie ist das Naherholungsgebiet für die Bewohner von Adelaide. Weite Teile sind von Landwirtschaft geprägt. Auch Weingüter sind hier zu finden, z.Bsp. McLaren Vale. Aber es gibt auch einige Conservation Parks, in denen man zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern hat. Wir besuchten den Deep Creek Conservation Park, der eine Mischung aus Wald, Busch und Strand bietet. Hier befindet sich auch der Heysen Trail, ein bekannter Wanderweg in Südaustralien. Er startet am Cape Jervis und führt über ca. 1500 km bis zu den Flinders Ranges. Aber es gibt auch kürzere Wanderwege und befahrbare Trails im Park.
Victor Harbor
ist ein nettes Städtchen auf der Halbinsel mit vielen Restaurants und Unterkünften. Hier gibt es eine gute Touristeninformation, bei der man die Fähre nach Kangaroo Island buchen kann.
Von Mai bis September sieht man häufiger die Südlichen Glattwale vor der Küste. Eine weitere Attraktion ist der Causeway, ein breiter Holzsteg. Auf ihm gelangt man mit einer von Pferden gezogenen Tram oder zu Fuß zur Granite Isalnd. Dort findet man einen Wanderweg oder man kann eine Delfinbeobachtungstour unternehmen.
Hier legt mehrmals täglich eine Autofähre zur 16 km entfernten Kangaroo Island ab. Wir haben die Fähre nur einen Tag zuvor in Victor Harbor reserviert und hatten im September damit keine Schwierigkeiten. In der Ferienzeit wird allerdings dazu geraten frühzeitig zu reservieren. Preislich ist es günstiger auch die Rückfahrt direkt zu buchen. Aber wir konnten den Termin dafür offen lassen und ihn erst später telefonisch festlegen. Bei starkem Wind kann es allerdings vorkommen, dass der Fährbetrieb für einige Stunden ausgesetzt wird.Wir hatten das Pech und mußten sogar wegen eines Orkans bis zum nächsten Tag mit der Überfahrt warten. Man sollte also genügend Zeit einplanen.
Die Tickets selbst erhält man am Terminal der Fähre, wo man vor der Abfahrt einchecken muss.

Informationen zur Fähre:www.sealink.com.au


zu den Fotos

Die Fortsetzung ab Kangaroo Island finden Sie im Reise-Teil 2 : weiter

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